Der komplette Ratgeber zum Thema Matratzen 04

Welcher Matratzentyp passt zu deiner Schlafposition?

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Nachdem du im letzten Teil unseres Ratgebers die verschiedenen Matratzenarten kennengelernt hast, geht es nun um die Schlafpositionen. Auch dies ist nämlich ein entscheidender Punkt, den du beim Kauf einer Matratze beachten solltest. In diesem Beitrag erfährst du:

  • Warum du als Seitenschläfer unbedingt eine elastische Matratze benötigst.
  • Wieso Rückenschläfer vor allem auf eine ausreichende Stützung der Wirbelsäule achten sollten.
  • Warum die Matratze eines Bauchschläfers besser ein wenig härter ist.

Schläfst du auf dem Rücken, auf dem Bauch oder auf der Seite? Oder vielleicht sogar auf jeder Seite ein wenig? Jeder hat seine eigene individuelle Art nachts zu liegen.

Das große Problem dabei: Die meisten Menschen suchen gar nicht nach einer Matratze, die zu ihrer jeweiligen Liegeposition passt.

Dabei bringt jede Position spezielle Bedürfnisse mit sich – weshalb auch eine Matratze eines anderen Härtegrads sinnvoll ist.

Welcher Härtegrad passt zu deiner Schlafposition?

Seite

Seitenschläfer neigen dazu sich nachts viel zu bewegen. Oft wechseln sie zwischen ausgestreckten und angezogenen Beinen hin und her. Um diesem ständigen Wechsel gerecht zu werden, benötigen sie eine weiche oder mittelfeste Matratze. Am besten eignen sich Matratzen mit dem Härtegrad 2 oder 3.

Eine weichere Matratze mit viel Flexibilität und Elastizität entlastet Druckpunkte am Nacken und Rücken. Wichtig ist auch, dass sie sich leicht an die Körperkontur anpasst. So versinken Schultern und Hüfte im Stoff und die Wirbelsäule kann sich entspannen.

Bei einer festen Matratze ist das oft nicht der Fall. Diese führt bei Seitenschläfern häufig zu Nacken-, Schultern- oder Rückenschmerzen. Besonders angenehm sind übrigens Matratzen mit mehreren Liegezonen – so ist die richtige Elastizität an der richtigen Stelle gewährleistet.

Rücken

Schläfst du am häufigsten auf dem Rücken, ist eine feste Matratze, die dir Halt gibt genau das Richtige für dich. Ist sie zu weich, kann dies Druckpunkte erzeugen – außerdem gibt dir diese Matratze nicht den richtigen Widerstand.

Wenn die Matratze den Schläfer nicht unterstützt wird die Wirbelsäule nicht gerade ausgerichtet, was zu vermehrten Rückenproblemen führen kann. Dabei ist es enorm wichtig, dass sich die Unterlage dennoch an die S-Form der Wirbelsäule anpasst.

Die Matratze sollte deshalb weich genug sein, aber dennoch ausreichend Unterstützung bieten. Am besten eignen sich deshalb Matratzen mit einem Härtegrad von 3 oder 4.

Bauch

Die wichtigste Voraussetzung für Menschen, die am liebsten am Bauch schlafen, sollte Stützung sein. Der Torso sorgt nämlich für sehr viel Druck auf der Matratze. Deshalb ist es enorm wichtig, dass die Matratze gleichmäßige Stützung bietet.

Wenn die Mitte sinkt, wirkt sich das auch auf die Wirbelsäule aus. Bauchschläfer sollten so flach wie möglich liegen. Selbst ein zu hohes Kissen kann ein Ungleichgewicht verursachen und zu Schmerzen bzw. Unbehagen führen. Am besten eignet sich auch hier eine Matratze des Härtegrads 3 oder 4.

Tipp: Beachte jedoch, dass es generell sehr ungesund für die Wirbelsäule ist, auf dem Bauch zu schlafen!

Fazit

Kaum jemand schläft in nur einer Position. Bei den meisten kommen mehrere Liegepositionen vor – das ist auch gut so. Bewegung ist auch in der Nacht sehr wichtig! So lockert sich die Muskulatur und die Glieder können sich entspannen. Dazu reichen bereits kleine Bewegungen.

Da du nun einen Überblick über die verschiedenen Schlafpositionen hast, können wir im nächsten Kapitel zu den Härtegraden einer Matratze übergehen.

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